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<pre>War das Spiel der Borussen in der vergangenen Saison von teils inspirationslosem Ballbesitz-Fußball geprägt, will Favre wieder mehr Tempo hineinbringen — schnelles Umschalten bei Balleroberungen mit entsprechender Absicherung der Defensive.  <p> Zudem sind Leverkusen und Bayern, nicht nur die zwei besten Bundesliga-Mannschaften der letzten fünf, sondern auch der letzten zehn und sogar der letzten 15 Spieltage!  <p>  An norddeutschen Wackelkandidaten mangelt es allerdings auch in Abwesenheit der Hamburger Überlebenskünstler nicht: Mit Bremen und Hannover 96 haben schließlich gleich zwei benachbarte Klubs auf einem der hintersten drei Plätze überwintert. <p> Vielleicht ja auch schon in Dortmund? Denn vor allem die Defensive ist beim BVB mit bereits 14 Gegentoren die Schwachstelle. In den Top-7 hat nur Hoffenheim ebenso viele Gegentreffer hinnehmen müssen. <p>  Da der erste mitreißende Auftritt unter Hütter somit noch immer auf sich warten lässt, drohen die in der Sommerpause aufgerissenen Wunden offensichtlich doch etwas zu groß gewesen zu sein.  </pre>


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<pre>Allerdings hat sich bei den 1899ern aus personeller Sicht sehr viel getan. Insgesamt wurden 15 Spieler (inklusive Leihspieler) abgegeben und sechs neue Akteure verpflichtet. Der prominenteste Neuzugang ist mit Sicherheit Kevin Kuranyi, der nach fünf Jahren bei Dynamo Moskau wieder in die Bundesliga zurückkehren wird. Ob es allerdings bereits für einen Einsatz in Leverkusen reichen wird, ist noch nicht fix. Nach eigenen Angaben hat der 33-jährige Stürmer noch Aufholbedarf.  <p> In der vergangen Saison deklassierten die Bayern die Augsburger mit 6:0 und zwei weitere Male gab es zwei 3:0-Erfolge.  <p>  So dürfte es kein bloßer Zufall sein, dass es unmittelbar nach der letzten Länderspielpause beim Spitzenspiel in Dortmund die bislang einzige Liga-Niederlage setzte. Im Oktober waren die meisten Profis auch schon vor dem Punktverlust in Frankfurt im Auftrag ihrer Heimatländer unterwegs. <p> Vor dem gemeinhin als bloßes Bonus-Spiel erachteten Kick an der Isar scheint auch in der BayArena an einen spaßigen Nachmittag kaum zu denken zu sein; Gäste vom Kaliber der Berliner hatten die Gastgeber in der jüngeren Vergangenheit meist schon mit dem Frühstücksei verspeist. <p>  Bremen bleibt das Team der Stunde. Beim 1:0-Erfolg gegen Bochum feierte Werder den vierten Ligadreier in Folge. Das schaffte der Nordklub zuletzt vor über zehn Jahren. Bei drei dieser letzten vier Erfolge kassierten die Grün-Weißen noch nicht einmal ein Gegentor. Die bisherigen drei Duelle mit Aufsteigern in dieser Saison gewann der SVW allesamt.  </pre> 


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<pre> Zumindest für den einen oder anderen Treffer sind die Fohlen mit einiger Sicherheitheit nun auch an der Weser gut. Da jedoch auch mit energischen Angriffsversuchen der Hausherren zu rechnen ist, hat sich unser Experte Alexander bei NEO.bet für das BTS mit mindestens drei Gesamttreffern entschieden. Im Erfolgsfall gibt es dafür etwas mehr als den 1,8-fachen Wetteinsatz zurück.  <p> Video: Die Erleichterung beim FC Augsburg war nach dem 4:0-Kantersieg in Stuttgart deutlich zu sehen. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)  <p>  Dass es somit nur bei Trägern der roten Laterne zum Durchdrücken der eigenen Ansprüche reicht, dürfte für das anstehende Duell kein gutes Omen sein: Immerhin fehlt dem FC Augsburg nur noch ein Sieg, um sich unter die nationalen Spitzenteams zu mogeln. <p>  3,8 Treffer im Schnitt fielen in der vergangenen Saison in Fröttmaning. Gegen die Hertha kann Bayern eigentlich gar nicht verlieren. 28 Siege, sechs Unentschieden und zwei Niederlagen, die Heimbilanz ist beinahe makellos. <p>  Achtbar ist diese Ausbeute nicht zuletzt auch deshalb, weil das Auftaktprogramm die Rheinländer keineswegs schonte: So nahmen es die Kölner in den ersten Wochen der Spielzeit bereits mit den Wölfen, dem FC Schalke und jüngst eben den gleichfalls noch unbesiegten Rasenballern auf.  </pre>


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<pre> Somit kann bei der Heimpremiere gegen die Hertha also kaum etwas schiefgehen – möchte man meinen. Wäre da nicht die aus BVB-Sicht alles andere als zufriedenstellende Bilanz der jüngsten fünf Auseinandersetzungen.  <p> Das jüngste Liga-Wochenende verlief ganz nach dem Gusto der Bayern. Während die versammelte Titelkonkurrenz am 1Spieltag Federn ließ, feierte der Rekordmeister einen lockerleichten 5:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg.   <p> Vor allem auswärts hat die Mannschaft von Roger Schmidt in der ersten Saisonphase ein Problem. In Gladbach setzte es eine 1:2-Niederlage und auch die Reise nach Frankfurt war am Ende nicht von Erfolg gekrönt. Auch in der Mainmetropole musste die Werkself eine 1:2-Pleite verdauen. <p>  Die TSG kommt mit der Empfehlung eines knappen 1:0-Auftakterfolges gegen Werder Bremen in die BayArena — und dabei zeigte sich, dass mit den Kraichgauern wohl auch in dieser Saison zu rechnen sein wird.  <p> Werder Bremen gewann am vorvorigen Spieltag mit 1:0 bei Hannover — es war der erste volle Erfolg in der Ferne nach vier sieglosen Auswärtsspielen in Folge.  </pre>


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<pre> Die Rückkehr aus der letzten Länderspielpause des Jahres hatten sich die Teams aus Dortmund und Stuttgart mit Sicherheit ganz anders vorgestellt — zwei denkbar bittere Pillen haben die beiden Klubs am vergangenen Wochenende vorübergehend zu unfreiwilligen Brüdern im Geiste gemacht.  <p> Die Wege von Darmstadt und Freiburg haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten also kaum gekreuzt. Bei der Bundesliga-Premiere hat sich der SCF im vergangenen Dezember mit 1:0 durchgesetzt. Die Partie war eine überaus enge Kiste. Erst in der Schlussphase sorgte Nils Petersen per Strafstoß für die Entscheidung.  <p>  Leipzig hat die Hälfte seiner vergangenen acht Pflichtspiele verloren und nur drei gewonnen. <p>  Video: für Alexander Zorniger zählten nach dem Ingolstadt-Spiel nur die drei Punkte (Quelle: YouTube/SPOX).  <p> Ein erneutes Erfolgserlebnis der Bremer können wir uns bei der fast schon erschreckend guten Form der Dortmunder jedoch nicht vorstellen und gehen daher mit den Buchmachern dâ€™accord.  </pre>


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